(M)eine Stunde für Wuppertal - Preis
für herausragende Aktionen
Mit einem neuen Preis wird einmal im Jahr besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Die Skulptur des Wuppertaler Künstlers Frank Breidenbruch, gestiftet von Monika von Blomberg, wird in einem Bronzeabguss einmal jährlich von einer neutralen Jury an herausragende Initiativen vergeben. Zwei gemeinsam in einem Boot sitzende Menschen versinnbildlichen die Lebenssituation der Wuppertaler:
"Wir sitzen alle in einem Boot auf der Wupper, der eine hält sich Hilfe suchend fest, der andere breitet helfend seine Arme aus."
Preisträger 2012
Der Preis von (M)eine Stunde für Wuppertal wurde bereits zum 6. Mal vergeben und zeichnet dieses Jahr den Kultur am Rand e.V. aus.
Monika von Blomberg, Stifterin des Preises und Oberbürgermeister Peter Jung, Schirmherr von (M)eine Stunde für Wuppertal, überreichten am 2. Mai gemeinsam den Preis.
In der durch den Verein mit Leben gefüllten Bandfabrik wurden die Ehrenamtler, unter Führung von Frau Ute Brauckmann, für ihr tolles Engagement in Kunst und Kultur geehrt.
Die Jury um ihren Vorsitzenden Hans-Jürgen Dorr kam zu einem einstimmigen Votum: „Das Entscheidende für unser Votum war, dass die Ehrenamtlichen, die sich für Kunst und Kultur in der Bandfabrik einsetzen, selbstaus wenig anerkannten Randbereichen der Gesellschaft kommen und sich hier doch so für die Gesellschaft einsetzen. Diese aktuell 39 Ehrenamtler sind aktiv eingebunden in die gesamte Vorbereitung und Durchführung der in der Bandfabrik stattfindenden Kunst- und Kulturveranstaltungen.“
Preisträger 2011
Der Preis (M)eine Stunde für Wuppertal 2011 ging dieses Mal an das Education-Team des Sinfonieorchesters Wuppertal
Bereits zum 5. Mal wurde der Preis von (M)eine Stunde für Wuppertal als Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement vergeben.
Preisträger 2011 sind nach Entscheidung der unabhängige Jury der Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal die drei Musiker Nicola Hammer, Gerald Hacke und Martin Klein.
Der Titel des musikalischen Bildungsprogramms des Sinfonieorchesters Wuppertal, Ohrenkitzel, steht für sich: Die Ohren werden gekitzelt durch die ehrenamtliche Arbeit der drei geehrten Orchestermusiker.
Menschen jeglicher Herkunft sollen mit maßgeschneiderten Konzepten nicht nur für klassische Musik begeistert werden, sondern auch durch gezielte Vorbereitungsangebote aktiv in die Konzerte des Sinfonieorchesters Wuppertal eingebunden werden. Das Angebot für Schulen und junges Publikum wird seit 1994 ständig erweitert. So werden u.a. Konzepte für Schul- und Familienkonzerte erstellt und betreut oder Lehrerworkshops gehalten.
Die Ziele von Ohrenkitzel sind u.a. die Musikvermittlung mit Langzeitwirkung; die Erweiterung des Bildungsauftrags, den das Orchester erfüllt, über die übliche Konzerttätigkeit hinaus und damit den Erhalt dieses Kulturguts für spätere Generationen.
Monika von Blomberg, Stifterin des Preises, der vom Wuppertaler Künstler Frank Breidenbruch geschaffen wurde, überreichte am 22. April 2012 die Auszeichnung zu Beginn des 8. Sinfonieorchesters in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Die Bronzeskulptur zeigt: "Wir sitzen alle in einem Boot auf der Wupper, der eine hält sich Hilfe suchend fest, der andere breitet helfend seine Arme aus."
Oberbürgermeister Peter Jung hob in seiner Laudatio das Engagement der Musiker, bei jungen Menschen die Leidenschaft für klassische Musik zu wecken, als beispielgebend hervor.
Gerald Hacke, der anschließend die Dankesrede hielt, betonte ausdrücklich, dass ohne die Unterstützung des gesamten Sinfonieorchesters ihre Arbeit im Education-Team nicht so erfolgreich wäre.
Bisherige Preisträger:
2007 die Schüler des Wilhelm Dörpfeld Gymnasiums
2008 die Ausbildungsplatzsuchenden der Wirtschaftsschule Paykowski
2009 die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museumsshops des Von der Heydt-Museums
2010 Die Jugendlichen der Islamischen Gemeinde Wuppertal & DiTiB-Elberfeld
Autorin: Claudia Kreuter
Preisträger 2010

- Fotos: Till Brühne
Der Preis (M)eine Stunde für Wuppertal 2010 ging an die Jugendlichen der Islamischen Gemeinde Wuppertal & DiTiB-Elberfeld
In diesem Jahr wurde der Preis von (M)eine Stunde für Wuppertal zum 4. Mal vergeben.
Preisträger 2010 sind nach Entscheidung der unabhängige Jury der Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal Jugendliche der Moscheevereine „Islamische Gemeinde Wuppertal e.V.“ und „DiTiB-Türkisch Islamische GemeindeWuppertal-Elberfeld e.V.“ Die Preisträger haben sich 2010 in diversen Workshops und Aktivitäten in christlichen Altenheimen vorbildlich und kulturübergreifend ehrenamtlich eingesetzt und Projekte gestartet, die das ganze Jahr 2011 fortgesetzt werden.
Hans-Jürgen Dorr als Leiter des Migrantenprojektes (M)eine Stunde für Wuppertal begleitete die Jugendlichen und die Vorsitzenden der beiden Moscheevereine bei der Planung und Durchführung ihrer „Stunden für Wuppertal“. Die generationen- und kulturübergreifende Ehrenamtstätigkeit umfasst eine Vielzahl von Einzelaktivitäten, die in vorbildlicher Weise das Miteinander in Wuppertal über bisherige Grenzen hinweg fördert. Darunter finden sich Märchenaufführungen in orientalischen Gewändern in christlichen Alteneinrichtungen, Vorlesenachmittage, ein Leih-Enkel-Projekt, Spazieren-geh-Angebote für Senioren oder Moscheebesuche.
Frau Angelika Leipnitz von der Servicestelle Ehrenamt der Stadt Wuppertal nahm dann zu den einzelnen Einrichtungen Kontakt auf und stellte die Vorschläge der Migrantengruppe vor.
Die generationen- und kulturenübergreifende Ehrenamtstätigkeit fand im letzten Jahr ihren Höhepunkt im Ev. Seniorenzentrum Vohwinkel, als die Bewohner der Einrichtung von den Jugendlichen mit der Aufführung eines Märchens für eine Stunde in den Orient „entführt“ wurden. Es wurde erreicht, auf beiden Seiten das „Wir“-Gefühl und das friedliche Miteinander zu stärken.
Monika von Blomberg, Stifterin des Preises, der vom Wuppertaler Künstler Frank Breidenbruch geschaffen wurde, überreichte im Beisein von Oberbürgermeister Peter Jung am 3. Februar 2011 die Auszeichnung an die Jugendlichen für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement.
Oberbürgermeister Peter Jung hob in seiner Laudatio die Aktivitäten der Jugendlichen als beispielhaft hervor. Viele unterschiedliche Kulturen haben in unserer Stadt eine Heimat gefunden und dieses friedvolle Zusammenleben verschiedener Kulturen, so betonte er, wollen wir in Wuppertal auch haben.
In der nachfolgenden Dankesrede wurde durch den Sprecher der Jugendlichen dann auch leidenschaftlich unterstrichen, dass sich die Mitglieder der Moscheevereine als Teil Wuppertals sehen und zwar als Teil eines Ganzen und nicht als Teil am Rande der Gesellschaft.
Der Preis, eine Bronzeskulptur, in der ein Helfender und ein Bedürftiger in einem Boot sitzen, wurde in diesem Jahr bezeichnenderweise im Bootshaus Wuppertal überreicht. Die Inhaber des Bootshauses stellten ihre attraktiven Räumlichkeiten sowie die Verköstigung für diese Preisverleihung unentgeltlich zur Verfügung.
Autorin: Claudia Kreuter
Preisträger 2009
Preisträger 2009 von (M)eine Stunde für Wuppertal: die Mitarbeiter des Museumsshops im Von der Heydt-Museum.
Zum 3. Mal hat die Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal den Preis für besonderes ehrenamtliches Engagement vergeben. Die Skulptur des Wuppertaler Künstlers Frank Breidenbruch, gestiftet von Monika von Blomberg, geht als Auszeichnung 2009 an die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museumsshops des Von der Heydt-Museums.
1946 entstand der Kunst- und Museumsverein Wuppertal (KMV), der sich als Förderer des Von der Heydt-Museums versteht. Seit 1990 betreibt der KMV im Foyer des Museums einen Shop, dessen Erträge der Arbeit des Museums und dem Ankauf von Kunst zu Gute kommen.
Getragen wird der Museumsshop ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Für die Jury von (M)eine Stunde fuer Wuppertal ist der Museumsshop ein herausragendes Beispiel für höchst erfolgreiche Initiativen, die rein ehrenamtlich organisiert und durchgeführt werden. Eine ganz besondere Herausforderung kam auf die über 60 Ehrenamtlichen während der Monet-Ausstellung vom 11.10.2009 bis 28.02.2010 zu. Fast 300.000 Kunstinteressierte besuchten die Ausstellung; mehrere Schichten mussten eingeführt werden, nicht nur, um den Verkauf im Shop und die Logistik zu bewältigen; auch als aufmerksame und freundliche Ansprechpartner standen die Helfer und Helferinnen den Gästen unermüdlich zur Verfügung.
Unzählige Stunden wurden so für Wuppertal geleistet – Grund genug für die Jury, den Preis 2009 an die Damen und Herren des Museumsshops zu vergeben, unter ihnen insbesondere Ute-Maria Sunkel, Brigitte Voswinkel und Marion Reinhardt, drei Damen, die seit 20 Jahren, also von Anfang an, dabei sind und stellvertretend für die 64 ehrenamtlichen Shop-Betreiber den Preis von der Stifterin der Skulptur, Frau Monika von Blomberg, entgegennahmen.
Im Beisein von Oberbürgermeister Peter Jung wurden alle Preisträger am 08. März 2010 im Rathaus Barmen für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit einer Urkunde geehrt.
Die unabhängige Jury besteht aus Mitgliedern der Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal und der Servicestelle Ehrenamt der Stadt, unter der Leitung des Wuppertaler Unternehmers Hans-Jürgen Dorr.
Autorin: Claudia Kreuter
Preisträger 2008
"Eigentlich hätten alle Aktiven einen Preis verdient!" Darüber ist sich das Entscheidungsgremium einig. Als herausragend und beispielgebend wurde dennoch eine besondere Initiative eingestuft: Ausbildungsplatzsuchende junge Menschen einer berufsvorbereitenden Maßnahme in der Wirtschaftsschule Paykowski haben sich, trotz ihrer eigenen schwierigen Situation, ehrenamtlich für Wuppertal engagiert.
Unter dem Motto "Machen statt Meckern" haben sie rund 460 Schüler und Schülerinnen unterschiedlichster Schulformen in verschiedenen Stadtteilen nach deren Wünschen zur Verbesserung der Lebenssituation Jugendlicher in Wuppertal befragt.
Ein zuvor entwickelter und im Nachhinein ausgewerteter Fragenkatalog diente der Erhebung. So wurden die Schüler und Schülerinnen unter anderem nach ihren ehrenamtlichen Aktivitäten, Freizeitverhalten, Ausbildungswünschen, was ist gut und was ist schlecht in Wuppertal, usw. befragt. Der umfangreiche Bericht wurde Oberbürgermeister Peter Jung überreicht und wird nun zu Überlegungen zu neuen Stadtteilprojekten einbezogen.
Der Titel "Machen statt Meckern" unterstreicht das Engagement dieser jungen Menschen, die damit auch andere motivieren wollen, sich für Wuppertal einzusetzen.
Das war wirklich eine herausragende Idee für (M)eine Stunde für Wuppertal, die den Preis auf jeden Fall verdient!
Der Preis, eine vom Künstler Frank Breidenbruch geschaffene Bronze-Skulptur, wurde, stellvertretend für die Schüler, an die Dozentin der Wirtschaftsschule Paykowski, Frau Edith Geuter, übergeben. Stolz nahm die Gruppe, begleitet durch tosenden Applaus zahlreicher Gäste, diese tolle Auszeichnung entgegen.
Damit war es aber noch nicht genug. Jede/r Aktive in der Gruppe erhielt eine durch Oberbürgermeister Peter Jung persönlich überreichte Urkunde für besonderes ehrenamtliches Engagement.
Einstimmig sagten alle Ehrenamtler zum Abschluss:
"Wir machen weiter und werden unsere Stunden für Wuppertal leisten!"
Preisträger 2007
Überreicht wurde der Preis im Rahmen der Veranstaltung „Netzwerk Neues Wuppertal“ durch den Oberbürgermeister Peter Jung und die Stifterin des Preises, Monika von Blomberg, an über 30 Schülerinnen und Schüler des WDG für ihren Beitrag zum Ehrenamt in Wuppertal.
Der Preis, eine vom Wuppertaler Künstler Frank Breidenbruch geschaffene Bronzeskulptur, wird jährlich für besonderes ehrenamtliches Engagement Wuppertaler Bürger für ihre Stadt außerhalb von Organisationen und Vereinen gestiftet. Der Preisträger wird von einer neutralen Jury festgelegt, bestehend aus Mitgliedern der Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal. Ausgewählt wird der Preisträger aus den Projekten, die im Laufe eines Jahres der Initiative oder der Servicestelle Ehrenamt der Stadt mitgeteilt werden.

- Fotos: Till Brühne
In ihrer Begründung erklärt die Jury, daß die Schüler des WDG durch die Vielzahl Ihrer Aktionen und ihre Kreativität ein besonderes Beispiel dafür geben, daß der Einsatz für die Heimatstadt nicht nur eine Sache von Erwachsenen ist, sondern alle Bürger und gerade auch Kinder und Jugendliche betrifft. Neben vielen Einzelaktionen der Schüler zeigte sich die Jury besonders vom Besuch von Schülern der Jahrgangsstufe 12 in der Justizvollzugsanstalt Simonshöfchen beeindruckt.
















































