(Sich) Regen bringt Segen
Die Inszenierungen, die sich über das ganze nächste Jahr hinweg an symbolischen Orten der Stadt wiederholen sollen, stehen unter dem Motto „(Sich) Regen bringt Segen“. Die Botschaft: Auch bei Regen ist unsere Stadt liebens- und lebenswert. Und Bürger, die sich regen und engagieren, gestalten aktiv die Zukunft der Stadt.
Die nächsten Inszenierungen sind schon geplant: im Februar das Ensemble der Wuppertaler Bühnen vor dem bald renovierten Opernhaus, später der Skulpturenpark von Tony Cragg, ein Viadukt der Nordbahntrasse mit den Freunden der Wuppertalbewegung, …
Jeden Monat eine Inszenierung! Wer viele Wuppertaler JA-Sager an einen besonderen Ort unter orangefarbenen Regenschirmen zusammenbringen und das Film- und Fototeam einladen möchte, kann sich gerne melden: info[at]MeineStundefuerWuppertal.de
Die Inszenierung hat einen ernsten Hintergrund: Viele Wuppertaler sind die häufigen Negativstatistiken und das Schlechtreden der Stadt einfach leid. „Was wir brauchen, ist eine Hinwendung aller Wuppertaler zur eigenen Stadt. Was wir brauchen, ist ein Stolz auf die Vielfalt und Kraft, die in den Bürgern steckt. Was wir brauchen, ist ein Gestaltungswille bei den Bürgern, die sie über alle Stadtteilgrenzen hinweg verbindet. Und was wir brauchen, ist Leidenschaft für Wuppertal. Und Leidenschaft bedeutet Liebe und Ehrgeiz für unsere Stadt" erläuterte Markus von Blomberg, Initiator von (M)eine Stunde für Wuppertal, die Haltung der „Ja-Sager“ zu Wuppertal. „Yes – we can“ rief ein Teilnehmer unter seinem Regenschirm und fasste die Stimmung der Mitwirkenden in drei gerade erst berühmt gewordene Worte zusammen.
Oberbürgermeister Peter Jung stellte sich mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung mitten in das Schirme-Meer: „Ein beeindruckendes Bild, das ausdrücken will: Die Menschen lieben ihre Stadt und wollen sich für ihre Stadt engagieren, genau wie es auch der Sinn von (M)eine Stunde fuer Wuppertal ist.“ Und schmunzelnd fügt er hinzu: „Jetzt haben die Wuppertaler schon bei Sonnenschein die Regenschirme auf. Wir sind eine außergewöhnliche Stadt, mit außergewöhnlichen Aktionen.“
Dass der sprichwörtliche Wuppertaler Regen ausblieb, war erfreulich für die drei Fotografen Stephan Erfurt, Andreas Fischer und Till Brühne und das Filmteam um Udo Peters, die die erste Inszenierung festhielten. Einmalige Bilder, die später einmal zu einem guten Zweck in der Stadt verkauft werden sollen.
