10.07.10
Die Offene Gartenpforte 2010
An drei Wochenenden in diesem Jahr öffneten Wuppertaler Gartenbesitzer ihre Gärten für Besucher und leisteten somit ganz ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag zum Stadtmarketing. Die Termine waren der 15. und 16. Mai und der 12., 13. Juni 2010, sowie der 10. und 11. Juli.
Rund 30 Wuppertaler Bürger beteiligten sich in diesem Jahr an der Aktion "Offene Gartenpforte". In verschiedenen Wuppertaler Stadtteilen hatten Besucher die Möglichkeit, sich von den Naturschätzen inspirieren zu lassen, mit Profi- und Hobbygärtnern zu reden oder einfach nur zu schauen.
Gärten und Parks sind für viele Menschen die Natur, die sie seit ihrer Kindheit erleben. Parks und Gärten gehören zur kultivierten Natur, die wir schätzen und lieben gelernt haben. Sie sind Ausdruck unserer Kultur und leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Diese Kleinode lockten Menschen aus Nah und Fern an, lassen sie staunen und bewundern.
Die Offene Gartenpforte ist ein Gemeinschaftsprojekt: Stiftung Schloss Dyck, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur bei Jüchen, Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, rheinische Gartenbauverbände, kommunale Grünflächenämter. Besonderes Anliegen ist die Öffnung privater Gärten.
Die Offene Gartenpforte geht auf die englische Initiative Crossing Fences aus dem Jahr 1927 zurück. Ziel war damals, attraktive Privatgärten an besonderen Tagen für Besucher zu öffnen. Auf diese Weise sollte der Zauber gärtnerisch gestalteter und verwandelter Natur vielen Interessierten zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig wurde für einen guten Zweck gesammelt. Die Idee hat sich durchgesetzt. In England und Wales nehmen jährlich rund 4.000 Gärten am National Gardens Scheme teil und ziehen über zwei Millionen Besucher an.
Im Rheinland öffnen über 150 private Gartenbesitzer von Kleve bis Bonn ihre Gartenpforten. Die breite Palette reicht vom kleinen Reihenhausgarten bis zum großen, üppigen Staudengarten, von der grünen Stadtoase bis zum ausgedehnten Privatpark, von der ökologisch bewirtschafteten Kleingartenanlage bis zum botanischen Gehölzgarten voller Pflanzenraritäten.
Auch in Wuppertal waren wieder viele Gartenfreunde unterwegs und konnten sich an den liebevoll gestalteten Wuppertaler Gärten erfreuen. Die Wochenenden waren durchweg ein Erfolg, der den vielen Ehrenamtlichen Hobbygärtnern und Organisatoren zu verdanken ist.

